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Knossos
Der Thronsaal. Das Piano Νobile. Die Werkstatt des Töpfers. Der Saal der Doppeläxte, die Sage vom Minotauros und der Ariadnefaden – der Palast des Minos!

Jouchtas
Der heilige Berg der Minoer (811m). Ein natürlicher Wachtposten mit atemberaubendem Blick. Im Frühjahr blühen hier 17 Orchideenarten. An seinen Hängen brütet der Gänsegeier (Gyps fulvus).

Archanes
Eine Kleinstadt mit besonderer architektonischer Identität, mit klassizistischen, traditionell-kretischen und venezianischen Elementen sowie einem äußerst reizvollen Hauptplatz.

Phaistos
Der Ort des sagenumwobenen Palastes des Rhadamanthys, des Bruders des Minos

Fodele
Die Heimat des Malers Doménikos Theotokópoulos, genannt El Greco. Zwischen Orangen- und Zitronenbäumen findet man das gleichnamige Museum.

Ano Chersonissos, Piskopiano, Koutouloufari
Drei traditionelle Siedlungen am Fuße des Chárakas-Berges mit schönen gepflasterten Gassen, steinernen Häusern und gastfreundlichen Plätzen.

Potamies
Ein malerisches Dorf im Binnenland der Großgemeinde Chersónissos (das erste einer Reihe von Dörfern, gefolgt von Sfentýli, Avdoú, Goniés und Kerá). Im Vorhof der einzigartigen Muttergottes-Kirche (Panagía) findet jeden Sommer ein Festival statt.

Lychnostatis
Museum der traditionellen Lebensweise und Volkskultur Kretas unweit von Chersónissos.

Heraklion (Iraklio)
Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur. Seit der Jungsteinzeit besiedelt. Einst Hafen von Knossos. Ab dem 13. Jh. Hauptstadt des venezianischen Kolonialreichs in der Ägäis, bekannt unter dem Namen Candia. Vielgestaltig, widerspruchsvoll und lebendig.

Archäologisches Museum
Die „Arche“ der minoischen Zivilisation mit der weitaus bedeutendsten Sammlung von Funden aus den Palästen von Knossos, Phaistos, Malia und Zakros.
 
Historisches Museum
Mittelalterliche und byzantinische Zeit. Volkskundliche Sammlung. Ein Modell der Stadt Heraklion im 17. Jahrhundert ist vor allem für Kinder immer wieder von hohem Reiz.

Hafen
Die venezianische Festung Koulés (16. Jh.). Schöne Promenade auf der Mole.

Martinengo-Bastei
Der höchste Punkt der Stadt mit gutem Rundblick. Dort befindet sich auch das schlichte Grabmonument des berühmten Schriftstellers Níkos Kazantzákis.

Promenade
Diejenige Straße der Stadt (25 Avgoústou), welche den Platz der „18 Engländer“ (18 Ánglon) am venezianischen Hafen mit dem Morosini-Brunnen 17. Jh.) und der Loggia (dem einstigen Club des venezianischen Adels und heutigen Rathaus) im quirligen Herzen Heraklions verbindet.

Platia Agias Äkaterinis
Hier kann man im Kloster der Hl. Katherina vom Sinai einen wertvollen Einblick in die Malerei der Kretischen Schule der Ikonenkunst (15.-17. Jh.) gewinnen.

Diktamos (oder Erontas)
Ein Heilkraut, das wild nur an den abgelegenen Berghängen Kretas wächst. Die Gefahren beim Sammeln erforderten gleichsam eine Liebesleidenschaft seitens dessen, der sich darauf einließ, weshalb es auch „Érontas“ (Eros) genannt wird. Ein wohlschmeckender Aufguss für kalte Winterabende, mit Heileigenschaften, die bis ins 4. Jh. n. Chr. von 24 verschiedenen Verfassern erwähnt werden.

1866
Das Jahr des großen kretischen Aufstandes gegen die Türkenherrschaft, aber auch der Name der Marktstraße von Heraklion. Farben und Gerüche satt.

Festival der Stadt Heraklion
Sommerliche, vielfältige Klänge durchziehen die Stadt von Juni bis Oktober.

Passa Tempo
Sorglosigkeit rund um die Uhr bei Kaffee oder einem Drink im lebendigsten Dreieck der Stadt (zwischen Dädálou- und Koraí-Str.).

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